Wollschweine

Alle unsere Wollschweine/Mangalitza/Mangalica werden ausschließlich im Freien gehalten.

Die beiden Eltern-Tiere wurden 2008 auf dem Archehof von Arne Broja in Liebenthal geboren. Wir nennen die beiden Sausanne und Eberhardt.

Der Nachwuchs hat keine Namen mehr bekommen. Nicht dass wir ein Problem damit hätten, Tiere mit einem Namen zu schlachten. Wir können nur die Tiere eines Wurfs nicht mehr auseinander halten - sie sehen sich für uns einfach zu ähnlich.

Um die Sau zu schonen, lassen wir nur einen Wurf im Jahr zu. Die Ferkel wachsen drei Monate bei der Mutter auf, können aber jederzeit zu ihrem Vater auf dessen Weide. Anschließend werden sie nach Geschlecht getrennt auf separate Weiden zur Mast gestellt.

Durch die großzügig angelegten Ausläufe können unsere Schweine relativ artgerecht leben. Sie unterteilen ihre Gehege in Futter-, Schlaf- und Kotausläufe. Darum haben sie auch keine Hygieneprobleme und der anderswo zwangsläufig bekannte Schweinegestank tritt bei uns nicht auf.

Unsere Schweine liegen aber nicht etwa den ganzen Tag faul in der Sonne herum. Sie helfen uns tüchtig beim Vorbereiten des Gartenlandes. Während ihrer aktiven Phasen wühlen sie vor allem den Boden gründlich um und arbeiten nebenbei den Mist von Schafen, Ziegen und Esel ordentlich unter. Da sie durch ihre Wühltätigkeit auch wildestes "Unland" wieder zur Kultivierung vorbereiten, "arbeiten" sie bei uns also auch als aktive Landschaftspfleger.

Die Eber werden bei uns übrigens nicht kastriert. Wenn die Wollschweine deutlich über ein Jahr alt sind, lassen wir sie im traditionsreichen Familienbetrieb Fleischerei Ribbe im nahe gelegenen Wusterhausen schlachten und gegebenenfalls auch zu Wurst weiterverarbeiten.

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